Was ist eine Duftpyramide?

Eine olfaktorische, Duft- oder Parfümpyramide ist ein Konzept, das verwendet wird, um den Lebenszyklus eines Duftes zu veranschaulichen. Die verschiedenen Noten werden nach ihrer Flüchtigkeit eingeteilt, um eine klare Unterscheidung zwischen den einzelnen Phasen zu schaffen.

Sie werden in 3 Gruppen von der flüchtigsten zur am wenigsten flüchtigen angeordnet:

  1. Kopfnote: Dies sind die ersten Noten, die nach dem Auftragen eines Parfüms wahrgenommen werden. Sie bestehen aus den flüchtigsten Bestandteilen, die sehr schnell verdampfen. Kopfnote sind kurzlebig, aber stark und prägnant. Sie führen den Träger in den Duft ein und dienen als erster Eindruck.
  2. Herznote: Wenn die Kopfnote verblassen, treten die Herznoten in den Vordergrund. Dies sind Übergangsnoten, die bleiben, während die Basis bemerkbar wird. Sie sind in der Regel so gestaltet, dass sie die Basisnoten überdecken, die einige Zeit benötigen, um sich zu entfalten und anfangs unangenehm sein können.
  3. Basisnote: Basisnoten sind das Fundament eines Duftes. Es handelt sich um lang anhaltende Aromen, die in der Regel Akkorde mit den Herznoten bilden. Basisnoten verleihen einem Duft seine Haltbarkeit und können oft stundenlang anhalten.

Die Noten werden dann wie Schichten übereinandergestapelt, was die Chronologie des Lebenszyklus verdeutlicht. Dies wird in Form eines Dreiecks dargestellt, das umgangssprachlich als Pyramide bezeichnet wird.

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